Wieder tief Einatmen!
Unverbindliches Probetraining

COPD KANN MAN DURCH SPORT UND BEWEGUNG POSITIV BEEINFLUSSEN

Lungenkranke müssen sich schonen ist längst überholt. Studien zeigen, genau das Gegenteil ist richtig

CARDIOTRAINING

Heilende Myokine 

Muskeltraining

GESUNDE SENIOREN LAUFEN JÄHRLICH 200 SCHRITTE PRO TAG WENIGER – COPD PATIENTEN 400

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD, zählt zu den häufigsten Krankheiten weltweit. 90% der Betroffenen sind oder waren Tabakraucher. COPD-Patienten kämpfen mit der Atemnot bei körperlichen Anstrengungen. Im fortgeschrittenen Stadium leiden Betroffene jedoch bereits im Ruhezustand unter Kurz-atmigkeit. Die meisten Patientinnen und Patienten neigen deshalb dazu, sich körperlich zu schonen. Dies je-doch kann den Krankheitsverlauf dramatisch in die falsche Richtung beschleunigen. (Dr. Henrik Watz, Gross-hansdorf)  

DIE FOLGE IST DER VERLUST DER KÖRPERLICHEN AKTIVITÄT UND LEBENSQUALITÄT

In der Studie des deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) wurden mit einem Bewegungsmesser die körperliche Aktivität eines COPD-Patienten und der Kalorienverbrauch im Alltag aufgezeichnet. Die Studie zeigte, dass nicht nur die Schritte pro Jahr signifikant weniger wurden sondern die steigende Inaktivität die Lunge in ihrer Funktion beeinträchtigte und der allgemeine Gesundheitszustand sowie die Lebensqualität deutlich abnahm.

ATEMMUSKULATUR LÄSST SICH TRAINIEREN – EIN LEBEN LANG

Ferner nahm die Muskelmasse der COPD-Betroffenen, die im Beobachtungszeitraum von drei Jahren körper-lich nahezu komplett inaktiv waren, dramatisch ab. Die Muskulatur jedoch ist essenziell, wenn es um Atmung (Atemhilfsmuskulatur) und Belastbarkeit geht, denn ansonsten kommt es zu einer gegenseitigen Verstärkung und somit zu einer Abwärtsspirale. Damit konnte erstmals die Bedeutung der Inaktivität für die klinisch immer wieder beobachtete Abwärtsspirale der Erkrankung COPD nachweisen. Die Studienergebnisse unterstreich-en zudem, wie wichtig tägliche Bewegung, ja sogar Training ist, um den Krankheitsverlauf einer COPD günstig zu beeinflussen.

EINFACH ANFANGEN, DER ERSTE SCHRITT IST DER SCHWERSTE

“Schon vergleichsweise geringe, dafür regelmäßige Aktivitäten bringen etwas. Ich empfehle 30 Minuten disziplinierte Bewegung pro Tag. Das sollte in der einfachsten Variante ein Spaziergang sein. Für noch wesentlich effektiver halte ich jedoch ein auf die Indikation abgestimmtes, leichtes Muskeltraining.” sagt Thorsten Bey von der Fitness Lounge, Bad Laer.

Mit körperlichem Training
lässt sich Atemnot verringern

Dinge des täglichen Lebens wie Einkaufen, Treppensteigen
oder berufliche Anforderungen lassen sich wieder besser meistern!

Leistungsfähig im alter

Durch das „Auftrainieren“ kann die Leistungsfähigkeit z. B. wieder auf ein Niveau gehoben werden, wel-ches es ermöglicht, seinen Alltag wieder zu bewältigen (Selbstän-digkeit im Alter). Ein normaler Tag macht nicht mehr so müde und ein aktiverer Lebensstil wird möglich. Verbesserung der Leistungsfähig-keit bedeutet auch „Erhalt“ über einen längeren Zeitraum (z. B. Jahre). Körperliches Training ist die wichtigste und effektivste nicht-medikamentöse Maßnahme, die man zur Beeinflussung des Krank-heitsverlaufes selbst ergreifen kann.

Brustkorbbewewglichkeit

Es gibt einen Zusammenhang zwi-schen der eingeatmeten Luftmen-ge und der Menge, die unsere Ges-chwindigkeit beim Gehen be-stimmt. Dies hängt nicht nur vom Zustand der Lunge sondern auch von der Brust-korbbeweglichkeit ab. Der Zu-stand der Atemmuskeln und die Position von Schulterblatt und Schlüsselbein sowie die Brust-korbbeweglichkeit sind entschei-dend. Das Atemzentrum im Gehirn steuert die Atemmuskeln, wodurch der Brustkorb bewegt wird. Sind Kraft, Ausdauer oder Beweglich-keit bzw. das Bewegungsausmaß der Atemmuskeln vermindert, sinkt auch die körperliche Leistung.

COPD & KRAFTTRAINING

Mit zunehmendem Alter spielt nicht nur die Ausdauer eine Rolle sondern auch die Kraft, wenn es um genügend Luft während einer Belastung geht. Man fand heraus, dass COPD Betroffene bei Aktivi-täten des täglichen Lebens und bei Krafttraining viel mehr Luft benöt-igen als Gesunde. COPD Patienten haben die Fähigkeit verloren, ein-zelne Tätigkeiten durch gezielte Muskelkraft zu meistern. Für das Abrufen von Kraft muss das Herz-Kreislauf-System voll aktiv sein. Hierdurch steigt einerseits die körperliche Belastung und der Energieumsatz und andererseits verlängern sich die Erholungs-zeiten. Denn durch keine andere Maßnahme können Muskelmasse und -kraft so gezielt verbessert werden wie durch Krafttraining.

Kontakt

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Fitness Lounge
Bielefelder Strasse 40
D-49196 Bad Laer
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T: +49 (0) 5424 / 80 36 01
F: +49 (0) 5424 / 80 36 02
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Intensiv betreute Trainingszeiten:

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08:45 – 21:30 Uhr
08:45 – 21:00 Uhr
10:00 – 17:00 Uhr
09:00 – 14:00 Uhr

Probetraining täglich von 06:00 – 24:00 Uhr